Wissenschaftliche Ziele

Wissenschaftliche Ziele

Die Forschungsansätze des Profilbereichs beinhalten die Entwicklung geeigneter Methoden, Experimente (insbesondere in generischen Geometrien), theoretischer Modelle und numerischer Simulationen auf verschiedenen Zeit- und Längenskalen (von der molekularen zur makroskopischen Ebene). Die Wissenschaftler des Profilbereichs verfügen über moderne Messtechnologien sowie eine Vielzahl an Codes für die numerische Simulation und theoretische Berechnungen.

Enge Vernetzung von Theorie, Numerik und Experiment

Eine besondere Stärke des Profilbereichs ist, dass theoretische, numerische und experimentelle Herangehensweisen gegenüber einer wissenschaftlichen Fragestellung eng vernetzt angewandt und weiterentwickelt werden. Dies ermöglicht eine enge Verknüpfung zwischen grundlegendem physikalischen Verständnis und anwendungsorientierten technischen Fragestellungen.

Insgesamt können die Ziele von TFI folgendermaßen zusammengefasst werden:

  • Verständnis der Transportphänomene (Masse, Impuls, Energie und Spezies)
  • Modellieren und Vorhersage der Transportprozesse
  • Steuern der Transportprozesse
  • Optimierung der Einflussfaktoren zur Effizienzsteigerung der Prozesse und Maschinen
  • Entwurf technischer Demonstratoren
  • Transfer von Wissen, Methoden und Techniken in die industrielle Anwendungen

Technologietransfer

Beinahe alle Maschinen, in oder an denen ein Fluid strömt, sind relevant für die Forschungen von TFI. Dies sind beispielsweise Verbrennungsmotoren, Gasturbinen, Kraftwerke, Windkraftanlagen, Flugzeugturbinen, Wärmeübertrager, Pumpen, mikrofluidische Komponenten und chemische Reaktoren. Die Forschungsbereiche von TFI verkörpern daher Schlüsseldisziplinen aus der Thermofluiddynamik, die verantwortlich für die Funktion und Leistungsfähigkeit dieser Maschinen und Prozesse sind.

Trotz ihrer mehrheitlich grundlagenorientierten Forschung, haben die Mitglieder des Profilbereichs exzellente Kontakte zu Industriepartnern und führen anwendungsorientierte Forschungsprojekte durch. Die enge Zusammenarbeit und der Austausch mit Industriepartnern ist dabei ein wichtiges Element, um aus den Ergebnissen der Grundlagenforschung Innovationen und Verbesserungen der Anwendungen entstehen zu lassen.